01.04.: Gott ist „gnädig in allen seinen Werken“

Von Daniel Boltner, Oberbantenberg.

Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken (Psalm 145,17). Die Andacht kommt von Pfarrer Daniel Boltner.

Wie bitte? Gott ist „gerecht in allen seinen Wegen“? Mmh, denkt so mancher (ich auch), ist das nicht ein wenig kompliziert? Immerhin besteht die „Gerechtigkeit Gottes“ im Alten Testament ja unter anderem darin, dass Gott seinem Volk alles das gibt, was es braucht. Und genau da beginnen die Fragen: Brauchen wir das wirklich, dieses Corona-Virus mit allen seinen Konsequenzen?

Ich weiß es nicht, ich weiß nur: Auch diese Pandemie ist nicht ohne oder gegen den Willen Gottes geschehen. Und sein Wille ist nicht nur „gerecht“, sondern sein Wille ist immer auch gnädig: Gott ist „gnädig in allen seinen Werken“.

Neue Lebens- und  Glaubenskunst

Ja, gnädig! Vielleicht ist dieser Hinweis auf die Gnade Gottes eine Aufforderung an uns, mitten in der Pandemie und durch sie etwas Positives: „Gnade“ zu entdecken.

Und da gibt es doch einiges: Wir spüren, wie wir Fürsorge füreinander neu leben, wir „lernen“ neu Familie, wir nehmen neu wahr, wie sehr wir einander brauchen, einfach so, als Menschen. In unserem Windfang liegt ein Stein, auf dem steht: „Alles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht.“

Durch die erzwungene Entschleunigung lernen wir die Kunst der bewussten Langsamkeit, und durch die allgegenwärtige Gefahr lernen wir, vertieft über uns nachzudenken, über das Leben und den Tod.

Auf diese Lebens- und Glaubenskunst, Gnade auch in ganz anderen Zeiten zu entdecken, weisen wir hin durch das Symbol der Kerze, des Lichtes in der Dunkelheit.

Die Kerze leuchtet in die Straßen

So gibt es an unserem Kirchturm in Oberbantenberg eine selbstgebaute Riesenkerze, auch an einem Gemeindehausfenster leuchtet eine große Kerze auf einige Straßenzüge. Diese Kerzen weisen schließlich auch darauf hin, dass Gott alles zu einem guten Ende führen wird und wir so unser Vertrauen zu ihm nie verlieren brauchen.

Das ist die Botschaft, die in der Strophe dieses alten Liedes von Samuel Rodigast besungen wird:

Was Gott tut, das ist wohlgetan,
es bleibt gerecht sein Wille;
wie er fängt seine Sachen an,
will ich ihm halten stille.

Er ist mein Gott,
der in der Not
mich wohl weiß zu erhalten;
drum lass ich ihn nur walten.

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Geborgen. Frei. Offen. Evangelisch in Derschlag. Seit 1891.
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