23.03.: Trost in der Gottesbeziehung

Von Uwe Selbach, Gummersbach.

Unter anderen Umständen wäre der Losungstext von heute ein schönes Loblied auf den Schöpfer, der uns gerade den Frühling beschert: „Herr, du bist‘s allein, du hast den Himmel gemacht und den Himmel der Himmel und all sein Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was darinnen ist“ (Nehemia 9,6).

Und auch der sogenannte „Lehrtext“ zur Losung: „Gott hat sich nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt“ (Apostelgeschichte 14,17).

Im Augenblick kommen uns vielleicht diese Worte vor wie aus einer längst vergangenen Zeit. Selbst der Blick auf unsere Natur, wenn die Sonne sie bestrahlt, hat etwas Unwirkliches, etwas Befremdliches. Das Loblied bleibt uns im Halse stecken.

Stattdessen die Frage: „Und wer hat uns dieses Virus beschert?“ Solche Fragen gab es schon früher. Ein „gottesfürchtiger Mann“ wie Hiob konnte sagen: „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ (Hiob 2,10).

Starker Trost in der bleibenden Gottesbeziehung

Diese Haltung wird der eine als fatalistisch abtun, der andere sieht darin einen starken Trost in der bleibenden Gottesbeziehung: Der Gott, der mich bisher versorgt, begleitet und bewahrt hat, der wird auch nicht davon ablassen, wenn Situationen eintreten, die ich weder verstehen noch gutheißen kann! Er bleibt seiner Schöpfung treu – auch und gerade in Zeiten, die uns existentiell herausfordern: „Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil“ (Psalm 73,26).

„Gott der Herr hat sie gezählet“

Wem das alles aber viel zu theologisch klingt, der lasse sich einfach an das alte Kinderlied erinnern: „Weißt du, wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt? Weißt du, wieviel Wolken gehen weithin über alle Welt? Gott der Herr hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet an der ganzen großen Zahl, an der ganzen großen Zahl.“ (Evangelisches Gesangbuch 511,1)

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Geborgen. Frei. Offen. Evangelisch in Derschlag. Seit 1891.
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