Ökologisches Profil unserer Kirchengemeinde

  • Im Gemeindeleitbild heißt es unter anderem: „Die Gemeinde ist dazu da, den Einzelnen im Glauben zu stärken, ihn zu ermutigen, seine Fähigkeiten zu entwickeln und sich in der Welt für Gottes Schöpfung einzusetzen.“
  • Das haben sich Menschen in unserer Kirchengemeinde zu Herzen genommen und haben dafür gesorgt, dass die Bewahrung der Schöpfung in unserer Kirchengemeinde nicht nur frommer Herzenswunsch geblieben ist, sondern lebendige Realität.
  • Das Dach des Jugendzentrums wurde begrünt.
  • Auf unserer Gemeindewiese wurde ein Appelhof mit typisch Oberbergischen Apfelhochstämmen angelegt. In Jahren, in denen es genug Äpfel gibt, wird ein Appelhoffest gefeiert. Speziell der Verkauf des selbst gepressten Apfelsaftes zugunsten der Jugendstiftung war immer ein wohlschmeckender Erfolg.
  • In Zeiten, wo es noch Pioniertat und nicht Mainstream war, wurden die Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt.
  • Bei der Renovierung des Gemeindezentrums spielte Energiesparen eine große Rolle.
  • Im Keller des Pfarrhauses steht jetzt ein Blockheizkraftwerk, was gleichzeitig Strom erzeugt, wenn es heizt und damit die Primärenergie zu fast 100 % ausnutzt.
  • Auf der Glockenebene des Kirchturms gibt es einen Turmfalken- und einen Schleiereulennistkasten.
  • Und dann die Kirchensolaranlage auf dem Dach des Gemeindezentrums. Auch das war vor 15 Jahren Pioniertat und nicht Mainstream. Die Deutsche Bundesstiftung für Umwelt bot damals hohe Fördermittel für Kirchensolaranlagen an. Aufgrund dessen war im Gegensatz zu vielen anderen Kirchengemeinden unser Presbyterium sofort bereit, eine Solaranlage zu errichten und bewies damit viel Weitblick.
  • Kosten und Finanzierung:
    • Gesamtkosten inclusive Öffentlichkeitsarbeit: 15.000 €
    • Förderung DBU: 8.600 €
    • Förderung Aggerenergie: 1.500 €
    • Solaraktien: 1.500 €
    • Einspeisevergütung: (Stand Okt. 13) 5.100 €
    • Überschuss: 1.700 €
  • Was demnächst in Angriff genommen werden sollte: Angesichts des „gewöhnungsbedürftigen“ Zustands des Kirchenumfelds sollte dieses dringend ökologisch aufgewertet werden.