19.02.: Egal, was auch passiert

Von Hans-Georg Pflümer, Wiehl

Es gibt in diesen Tagen auch gute Nachrichten zum Schmunzeln: Im Corona-geplagten Italien fangen die Leute an zu singen. Nicht einmal der schnelle Espresso an der Bar geht mehr, aber sie fangen an zu singen: Sie singen von Balkon zu Balkon – miteinander und füreinander.

Jetzt sagen viele, dass es ernst wird. Vorgestern Ministerpräsident Armin Laschet, gestern die Kanzlerin. Wir müssen uns schützen und vor allem müssen wir die schützen, die von dem Angriff des Virus besonders gefährdet sind. Auch wenn es schmerzt, wenn die Oma im Altenheim nicht besucht werden kann oder wenn die Ostergottesdienste ausfallen.

Eins sollte aber auch klar sein: Die Welt geht nicht unter. Gott wendet sich nicht ab von uns.

Die Losung für heute ist nicht einfach. Es geht um einen König und einen Propheten, die grob gesagt vor 2800 Jahren lebten. Der König benahm sich daneben und „ließ nicht ab von den Sünden“ seiner Väter. Nach einer Zeit der Schuld und einer Zeit der Krise erscheint wieder Licht am Horizont und der Erzähler kann berichten: „Der HERR wandte sich Israel wieder zu um seines Bundes willen mit Abraham, Isaak und Jakob und wollte sie nicht verderben, verwarf sie auch nicht von seinem Angesicht bis auf diese Stunde.“ (2.Könige 13,23)

Kurzgefasst: Gott hält seine Versprechen, er wendet sich den Menschen, die sich von ihm abwenden, wieder zu; egal, was auch passiert.

Das heißt in keinem Fall, dass Gott den Virus schickt und schon gar nicht, dass er Menschen für ihre Sünden mit dem Virus straft. Ganz im Gegenteil: Er wendet sich den Menschen zu. Immer wieder. Immer wieder neu. Und das, liebe Leser, ist der einzige wichtige Grund für Zuversicht und gute Gedanken, ja vielleicht sogar für gemeinsames Singen.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

Aber dazu gehört noch eins: Hamstern und nur an sich denken geht gar nicht. Wir sind betroffen, aber einige mehr, andere weniger. Deshalb gilt heute ganz besonders das kölsche Motto „He hält m’r zosamme – ejal, wat och passeet“ nach dem Klassiker der Bläck fööss “En unserem Veedel”. Und beim Blick auf die, die unsere Hilfe benötigen, gibt es inzwischen viele kleine und große Initiativen, auch bei uns im Oberbergischen, vieles an organisierter Hilfe ist auf dem Weg. Eine Initiative möchte ich Ihnen hier vorstellen: Es ist eine Bewegung für Hilfe und Mitgefühl unabhängig von Hautfarbe, Religion oder Geschlecht: #LeaveNoOneBehind! (www.leavenoonebehind.de)

Mögen uns in diesen Tagen die viel zitierten Worte von Dietrich Bonhoeffer den Geist und die Hoffnung stärken: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

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Geborgen. Frei. Offen. Evangelisch in Derschlag. Seit 1891.
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