Trostkonzert mit Njeri Weth

November
Der November ist der Monat, in dem die Menschen ihre Vergänglichkeit besonders spüren. Die Bäume verlieren die letzten Blätter und der Winter bricht ein. Allerheiligen, Volkstrauertag und Totensonntag beenden das Kirchenjahr und führen uns den Verlust geliebter Menschen vor Augen. Einsame Menschen wandern über Friedhöfe, um an den Gräbern zu trauern. Für viele ist der November ein Monat, der Angst und Depressionen hervorruft und die Lebenskräfte ermüden lässt. Der November ist der Monat am Ende der Zeit. Die Hoffnungs- und Erwartungsfreude des Advents ist noch nicht in Sicht. Der November gehört dem Alten, der Erinnerung, dem Abschied und der Vergänglichkeit.
Doch der November muss kein „trostloser“ Monat sein. Die christliche Hoffnung kann der Zeit der Trauer eine Kultur des Trauerns und Tröstens geben. Die Trauer, die Sprachlosigkeit und die Wut können zugelassen und vor Gott gebracht werden. Im Licht Gottes können Heimatlose und Einsame schon heute zur Ruhe kommen. Aus dem Todesmonat kann ein Ewigkeitsmonat werden.

Eine Kultur des Tröstens
Für diese Kultur fehlt uns in den Kirchen aber häufig eine Form, die dem Menschen in seiner Trauer nicht einfach eine Hoffnung anbietet, die dieser selbst gar nicht verspürt. Letztlich geht es um die Frage, wie Gott selbst als Tröster und Gegenüber der Trauer in den Blick kommen kann. Menschen, die trauern, brauchen für eine solche Erfahrung die richtigen Räume und die richtigen Gesten häufig weit mehr als die richtigen Worte. Räume, in denen ihre Trauer sie ganz erfüllen darf und die gleichzeitig nicht „trostlos“ sind und Gesten, die eine stärkende Hand auflegen, ein Tuch für die Tränen reichen und den schweren Gang stützen.

Lieder als Räume des Herzens
An dieser Frage nach einer neuen Kultur des Tröstens setzen die Trostkonzerte an. Sie versuchen Trauernden Räume und Gesten zu schenken, die nicht zuerst sprachlicher Natur sind und die Raum lassen für die eigene Begegnung mit Gott. Dabei spielt die Musik die zentrale Rolle. Lieder der Klage und des Trostes haben seit jeher eine große Tradition und geben dem Unaussprechlichen eine Stimme. Der Trauernde erlebt die solistisch gesungenen Lieder im großen Kirchenraum wie einen Ort, an dem sein trauriges Herz ins Gespräch kommt mit dem Schöpfer des Lebens. Das eigene Schweigen wird zum Psalm und der Himmel verweigert nicht länger die Antwort. Die Lieder fragen nicht nach Gewissheit, sondern lassen die schweren Töne des Herzens auf die Melodien des großen Trösters treffen. Die singende Stimme streichelt sanft das Gemüt und dient dem Trauernden durch ihre große Nähe, ohne dabei aufdringlich zu sein. Njeri Weth bedient sich dabei vor allem der Musik des zeitgenössischen Gospel, einer Musikrichtung, die besonders im Herzen, der Seele und der Leidenschaft des Menschen ihren Usprung hat und die schon auf musikalischer Ebene den Inhalt erlebbar vermitteln kann. Oft sind die Texte der Lieder in Englisch und nur einzelne Fragmente werden vorher übersetzt, so dass das Hören weit mehr dem Erleben als dem Verstehen dient und somit dem eigenen Suchen vor Gott Raum verschafft.

Die Evangelischen Kirchengemeinden Derschlag und Wiedenest laden alle Trostsuchenden am Sonntag, 17. November 2019 um 17.00 Uhr in die Emmauskirche Derschlag, Kirchweg 1, 51645 Gummersbach ein.

Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

Njeri Weth

Njeri Weth (Foto: Anja Koehne)

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Geborgen. Frei. Offen. Evangelisch in Derschlag. Seit 1891.
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